NEWS:
Seit unseren Ortsterminen Mitte April 2009 hat sich einiges für die Tiere getan:
Nachdem die Ausstrahlung der RTL-Reportage nicht nur in der Öffentlichkeit für viel Wirbel gesorgt hatte, signalisierte die jüngere Generation der Bauernfamilie die Bereitschaft, sich mit uns Tierschützern an einen Tisch zu setzen. Diese Einladung nahmen wir Anfang Mai 2009 an. Zu diesem Zeitpunkt waren einige Missstände bereits beseitigt: die Kleintiere waren in ein neu gebautes Hasenhaus umgezogen; der Vorhof wurde weitestgehend von Müll und Schrott gesäubert; ein Teil der Rinder war bereits auf den Weiden (die im Stall verbliebenen standen allerdings immer noch auf hohen Mist und waren teilweise ungekennzeichnet); die Schweine waren mittlerweile tierärztlich untersucht, registriert und vorallem deren Einfriedung gemistet worden (weitere Vorkehrungen in Bezug auf die Schweinepest wurden nicht vorgenommen). Die Hundeausläufe waren größtenteils vom Kot befreit und der Bau von weiteren Hundeausläufen mit vorschriftsmässigen Hütten in Planung. Das Gespräch mit der jungen Generation verlief - im Gegensatz zu früheren Ansätzen - ruhig und weitestgehend sachlich. Der eigentliche Hofbesitzer (Senior) war bei diesem Gespräch allerdings nicht zugegen... und insbesondere der hintere Teil des Geländes war unverändert zugemüllt, die Schuppen teilweise noch verdreckt und vorallem einsturzgefährdet. Hier gab es noch sehr viel zu tun.
Wie uns Mitte Mai von einem Mitarbeiter der Abfallbehörde mitgeteilt wurde, haben sich, nachdem bei den zuständigen Behörden unsere umfassenden Anzeigen mit Bild- und Zeugenbeweisen eingegangen waren, 3 Vertreter des Veterinäramtes, der Unteren Landschaftsbehörde und des Bauamtes vor Ort eingefunden. Dem Hofbetreiber wurden Auflagen zur kurz-, aber auch langfristigen Beseitigung der Missstände auferlegt. Weitere Zwangsmaßnahmen - u.a. eine Wegnahme / Enteignung der Tiere - wurden aufgrund der signalisierten Bereitschaft zur Zusammenarbeit (erst einmal) nicht durchgesetzt, so der Mitarbeiter der Behörde.
Wie ein weiterer Besuch Anfang Juni bestätigte, ist besonders die junge Generation bemüht, die behördlichen Auflagen zu erfüllen. Neben der Entsorgung der Umweltverschmutzung wird derzeit auch eine Verringerung der Hundezahl (vorallem der erwachsenen Hunde) angestrebt.
Die junge Generation hat uns Tierschützern gegenüber nochmals eine Einladung zu einem weiteren Gespräch bzw. Kontrolltermin vor Ort ausgesprochen. Diesen werden wir zu gegebener Zeit sicherlich annehmen und hoffen, dass es sich bei diesen derzeitigen Veränderungen um beständige Verbesserungen zum Wohle der Tiere und der Natur handelt!
Hinsehen statt Wegschauen!
Auch in diesem Fall hat sich unser Motto wieder bestätigt... nur durch Hinsehen und Handeln hat sich hier das Leid der Tiere verringert.
Nehmen auch Sie sich dieses Motto zu Herzen und schauen Sie lieber einmal zuviel hin als zu oft weg... gerne stehen wir Ihnen dazu mit Rat & Tat zur Seite... nehmen Sie bitte einfach mit uns Kontakt auf *Email*
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